Südtribünenmeisterschaft 2016

Auch in diesem Jahr haben wir wieder mit unserem Fanclub an der Südtribünenmeisterschaft teilgenommen. In den frühen Morgenstunden des 26.06.2016 machten wir uns mit zwei Bullis auf dem Weg. Das Ziel wie so oft Dortmund, diesmal allerdings nicht zum Fußball gucken, sondern zum Fußball spielen. Ein Traum für jeden Fußballer, einmal im Jahr vor den Toren beim großen Bruder Westfalenstadion im kleinen traditionsreichen Stadion Rote Erde kicken zu dürfen. In diesem Jahr war es sogar ein Jubiläum, denn die STM jährte sich zum 25. Mal.

Wie jedes Jahr ging es mit viel Optimismus nach Dortmund und dieses Jahr wollten wir den Brinkhoff´s Cup endlich mal an den Untermain holen. Im Auto wurde schon taktische Pläne geschmiedet, wer mit wem spielt und wer wie viele Tore schießt. 🙂

Aber wie sagte schon unser früherer Kapitän Alfred Preißler:  Grau ist alle Theorie ….. entscheidend is auf´m Platz!

Angekommen in Dortmund merkten wir schon bei der Parkplatzsuche – obwohl kein Spieltag upps – hier ist aber mächtig was los. Und es war was los: Über 90 Mannschaften meldeten sich zum Jubiläum.  Unser erstes Ziel war ganz klar die Gruppenphase überstehen, denn nur der Gruppenerste kam direkt weiter in die nächste Runde. Das Wetter war im Vergleich zu einem Tag vorher traumhaft perfektes Fußballwetter.

Angekommen, umgezogen, aufgewärmt und los ging es schon für die Mainborussen mit dem ersten Gruppenspiel. Das erste Spiel war sehr ausgeglichen, auch wenn wir etwas mehr Spielanteile hatten allerdings das Runde wollte seinen Weg ins Eckige nicht finden. Dies war auf beiden Seiten so und somit stand nach 10 Minuten Spielzeit ein Ergebnis von 0-0 auf dem Zettel. Ein Punkt zu Beginn, wir waren voller Hoffnung hatten wir doch noch alles selber in der Hand, da unser härtester Gegner zwar gewonnen hatte aber ja noch gegen uns ran musste im zweiten Gruppenspiel. Bis es allerdings soweit war hatten wir eine Pause von fast 2 Stunden gehabt. Diese wurde genutzt um uns zu stärken mit leckeren Bratwürsten und Bier, Torwand schießen aber auch eine mögliche Stadiontour durch das Westfalenstadion.

Dann war es soweit, es ging gegen den härtesten Gegner aus der Gruppe um den Einzug in die nächste Runde. Und es war von beiden Seiten ein tolles spannendes Spiel, es ging hin und her, aber wir behielten einen kühlen Kopf und die Defensive lies kein Gegentor zu. Das Problem war nur, dass auch bei uns nach Ende der Spielzeit wieder eine 0 auf der Haben- Seite stand. Somit holten wir uns unseren zweiten Punkt in der Gruppenphase mit dem Wissen „ Dieses Jahr lassen wir den Pott im Pott, aber nächstes Jahr kommen wir wieder“. Als faire Sportsmänner wollten wir noch unser letztes Gruppenspiel bestreiten, da es zwischendrin ein Info gab, dass nun doch auch die vier besten Gruppenzweiten weiter kommen würden. Unsere Chance war zwar sehr gering aber wir wollten wie auch im Stadion, wenn unsere Jungs spielen, alles geben. In der Wartezeit kam dann der Platzregen, man meinte der Himmel weinte, weil da auch klar war dass wir es nicht mehr unter die besten vier 2ten schaffen können. Nach 3 Stunden Wartezeit und dem genannten Platzregen standen wir trotzdem motiviert auf dem Platz 3 um unser letztes Spiel zu bestreiten. Immerhin stand ja noch die null und das wollten wir ändern zumindest vorne. Leider meinte unser letzter Gegner das Turnier früher verlassen zu müssen so dass wir theoretisch 3 Stunden ab 15 Uhr umsonst gewartet haben mit einer der längsten Anfahrt von allen Fanclubs. Das an dem Tag noch unsere Nationalmannschaft um 18 Uhr gegen die Slowakei um den Einzug ins Viertelfinale gespielt hat, sei auch noch zu erwähnen.

Glücklicherweise hat sich noch eine Mannschaft gefunden die gegen uns rein aus Spaß gekickt hat. Und nun hat es geklappt, wir haben zwei Tore geschossen und zwei Tore bekommen also mal wieder ein Unentschieden aber wir waren trotzdem glücklich. Der Rückweg von Dortmund war dann in beiden Bullis geprägt von: Wer hat die beste Internetverbindung und kann das Deutschland Spiel sehen. 🙂

Gegen 21 Uhr waren wir alle kaputt aber glücklich zurück. Auch im nächsten Jahr werden wir wieder neu angreifen bei der STM.

Ein besonderer Dank geht an alle Mitglieder die mitgefahren sind, nur um die Mannschaft zu unterstützen. Da sieht man wie sehr unser Fanclub zusammen steht.

Hübi

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