BVB – Werder Bremen 20.05.2017

Das emotional wohl schwerste Heimspiel stand für uns wie jedes Jahr zum Ende vor der Brust. Nicht etwa weil „bei allem Respekt vor der Rückrundenleistung der Bremer“ der Gegner so ein schwerer Brocken war, sondern weil es für diese Saison das letzte Heimspiel war. Jeder wusste, wenn wir hier heute aus dem Stadion gehen wird es für viele Wochen das letzte Bundesligaheimspiel gewesen sein. So war unsere letzte Busfahrt gepaart mit der Freude und Zuversicht, wieder die Champions League erreicht zu haben, sowie den DFB Pokal an den Borsigplatz zu holen aber auch mit der Trauer viele Wochen ohne unsere Borussia auskommen zu müssen. Nach zwei sehr regenreichen Tagen im Mainborussen Land hatte der liebe Wettergott ein Einsehen mit uns und pünktlich zur Abfahrtszeit am Samstag um 9 Uhr schien die Sonne für unsere Busfahrt 2 von 3 im Mai. Allerdings muss man erwähnen, dass wir an diesem Tag nicht nur den Wettergott auf unserer Seite hatten, nein, auch der Fußball- und Biergott standen uns zur Seite. Anscheinend hatte der Biergott unseren letzten Bericht genau gelesen und so kam es, dass es wieder wunderbar kaltes Seppelsche gab. 🙂 Auch die Raucher kamen bei dieser Fahrt wieder voll auf „im wahrsten Sinne“ ihre Kosten.

Nachdem wir wie immer in Dettingen den Rest unserer Bande eingeladen haben, machten wir uns in einem wieder gut gefüllten Mainborussen Bus auf in Richtung Dortmund. Man merkte sofort, dass die Anspannung, anders noch als vor gut zwei Wochen gegen Hoffenheim, komplett verflogen war. Wir wussten um unsere Heimstärke und den Willen den Platz 3 zu sichern. Das hob von Anfang die Stimmung im Bus. Das wir dieses Mal mit DJ Laki auch noch eine musikalische Unterstützung ab der ersten Minute im hinteren Bereich hatten tat sein Übriges. Sogar eine „Flaschen-leer-Pause“ mussten wir einlegen um Nachschub vom Laderaum ins Personenabteil zu schaffen. Eigentlich sollte dieser kurze Halt auch nur dafür dienen, um die Getränke aufzufüllen, aber der Busfahrer der uns zum ersten Mal fuhr machte einen Fehler und öffnete auch die hintere Tür, so dass die Raucher wie die Fliegen rauskamen 🙂 Aber wie schon erwähnt war die Stimmung so gut, dass auch das problemlos über die Bühne ging.

Am Westfalenstadion angekommen, begannen die üblichen Rituale eines jeden Einzelnen, welche auch am 17ten Bundesligaheimspiel nicht geändert werden. So verteilten sich die Mainborussen rund ums Stadion. Das letzte Heimspiel verlangte uns Fans noch mal alles ab und die Emotionen ging hoch und runter wie eine Achterbahnfahrt. An dem Tag war wie schon erwähnt allerdings auch der Fußballgott schwarz- gelb.

Der Gesang aus dem Stadion wurde übrigens direkt mit in den Bus für die Rückfahrt genommen. Erst wurde unser Torschützenkönig Auba mit seinem Lied  besungen, ab und zu noch der Europapokal und ganz zum Schluss waren es Zustände wie bei DSDS. Eine Stimme schöner als die andere, richtige Goldkehlchen waren da an Board. Das war zumindest unser Eindruck gewesen, habe noch nie ein schöneres und gefühlvolles Hulapalu gehört wie an dem Tag 🙂  Zum Glück oder auch Pech für den Rest im Bus war leider irgendwann der Akku von der Musikbox leer, so dass die Singvögel das Gezwitscher leider einstellen mussten. 🙂

Müde und erschöpft kamen wir dann wieder in Aschaffenburg an und haben unsere letzte Bundesligaheimspielbusfahrt gut überstanden. Hier auch ein Dank an die Busfahrer welche uns immer sicher und zuverlässig zum Wohnzimmer und zurück bringen.

Nun heißt es die Tage ausruhen bevor es am Samstag für die Mainborussen in den sehr, sehr frühen Samstagmorgenstunden Richtung Berlin geht.  Wir werden wie immer alles geben für unsere Borussia und die Borussia hoffentlich für uns. Es wird erwartet, dass wir den Pott in den Pott holen. Natürlich wird es dann auch da wieder einen Bericht geben, welcher dann auch das Saisonende für die Mainborussen einläutet. Aber dazu im Bericht zu Berlin mehr.

Hübi

 

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